
Vom langjährigen Gegner zum Kremser: Mit Christoph Barta verstärkt ein Spieler den FÖRTHOF UHK Krems, der die MEHRLEBEN HLA MEISTERLIGA und auch seinen neuen Verein bereits bestens kennt. Nun möchte er in Krems den nächsten Schritt seiner Karriere machen, sich mehr Spielzeit erarbeiten und mit viel Tempo und Einsatz überzeugen. Im Kennenlerninterview spricht Christoph über seine ersten Eindrücke als UHK-Spieler, prägende Wegbegleiter, sein Studium der Innenarchitektur und ein Spieltagsritual, bei dem die richtigen Socken keinesfalls fehlen dürfen.
10. September 2026 | Jil Pastner
UHK: Herzlich willkommen beim FÖRTHOF UHK Krems, Christoph! Wie fühlt es sich an, jetzt selbst das UHK-Trikot zu tragen?
Christoph: Es ist auf jeden Fall eine große Ehre. Der UHK gehört seit Jahren zu den besten Vereinen Österreichs. Ich habe Krems lange als Gegner erlebt und weiß daher, welche Qualität hier vorhanden ist. Umso mehr freue ich mich, jetzt selbst Teil dieser Mannschaft zu sein.
UHK: Du kennst die Liga bereits sehr gut. Warum war jetzt der richtige Zeitpunkt für den Wechsel nach Krems?
Christoph: Für mich war klar, dass ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen möchte. Natürlich ist es dabei ein Vorteil, dass ich die Liga bereits kenne. Man kennt viele Mannschaften und Gegenspieler und weiß ungefähr, was einen erwartet. Dadurch kann man sich gezielt auf die verschiedenen Spieler und Spielweisen einstellen. Jetzt geht es für mich darum, mich in das neue Mannschaftsgefüge einzufinden und mich hier weiterzuentwickeln.
UHK: Wenn du deinen Spielstil in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Christoph: Schnell, motiviert und immer alles geben bis zum Schluss.
UHK: Und was möchtest du neben deinen sportlichen Qualitäten in die Mannschaft einbringen?
Christoph: Motivation, Mannschaftsgefühl und Zusammenhalt. Mir ist wichtig, dass man nicht nur individuell seine Leistung bringt, sondern als Mannschaft füreinander da ist. Wenn der Zusammenhalt passt und jeder für den anderen kämpft, kann man gemeinsam viel erreichen.
UHK: Was hast du dir persönlich für deine erste Saison in Krems vorgenommen?
Christoph: Ich möchte mich weiterentwickeln und hier den nächsten Schritt machen. Natürlich möchte ich mir auch mehr Spielzeit erarbeiten und diese dann bestmöglich nutzen. Am Ende möchte ich der Mannschaft so viel wie möglich geben und meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen.
UHK: Wie hast du den UHK eigentlich wahrgenommen, als du noch auf der anderen Seite gestanden bist?
Christoph: Vor allem die gute Stimmung bleibt denke ich jedem in der Kremser Sporthalle in Erinnerung. Ich habe hier jahrelang als Gegner gespielt und Krems dadurch aus einer ganz anderen Perspektive kennengelernt. Jetzt freue ich mich natürlich darauf, diese Atmosphäre nicht mehr als Gegner, sondern mit den Fans im Rücken zu erleben.
UHK: Wenn einmal kein Handball am Programm steht: Wie verbringst du deine Freizeit?
Christoph: Ich spiele gerne Karten und treffe mich mit Freunden. Natürlich verbringe ich auch gerne Zeit mit meiner Freundin. Wir schauen dann zum Beispiel gemeinsam Serien. Zuletzt haben wir Bad Boyfriend auf RTL+ geschaut. (lacht)
UHK: Neben dem Handball setzt du auch auf ein zweites Standbein. Was machst du aktuell?
Christoph: Ich besuche ein HTL-Kolleg für Innenarchitektur. Die Ausbildung lässt sich zum Glück mit dem Handball verbinden. Wie es danach genau weitergeht, lasse ich noch ein bisschen auf mich zukommen. Solange mir der Handball so viel Spaß macht, möchte ich natürlich weiterspielen und schauen, wohin mich mein Weg noch führt.
UHK: Gibt es vor einem Spiel ein bestimmtes Ritual, ohne das du mittlerweile nicht mehr auf die Platte gehst?
Christoph: Seit letzter Saison tatsächlich. Ich ziehe immer zwei Paar Socken übereinander an. Angefangen hat es eigentlich mit meinen Puma-Socken, die ich unbedingt tragen wollte. Die habe ich dann einfach über das andere Paar gezogen und irgendwie ist es dabei geblieben. (lacht)
UHK: Menschen, die einen über viele Jahre begleiten, spielen im Sport oft eine besondere Rolle. Wer hat dich auf deinem bisherigen Weg besonders geprägt?
Christoph: Da gibt es einige. Klaus Schuster hat mich überhaupt erst zum Handball gebracht und damit natürlich einen großen Anteil daran, dass ich heute hier stehe. Ein weiterer wichtiger Wegbegleiter war Bernhard Folta. Mit ihm bin ich von der U15 an einen großen Teil meines Weges gegangen und durfte schließlich auch den Aufstieg in die 1. Liga erleben. Solche Menschen und gemeinsamen Erlebnisse prägen einen natürlich.
UHK: Was dürfen sich die Kremser Fans in dieser Saison von dir erwarten?
Christoph: Hoffentlich viele Tore und auf jeden Fall gute Stimmung. Ich werde versuchen, jedes Mal alles zu geben, wenn ich am Feld stehe, und möchte mit meiner Energie der Mannschaft helfen.
Herzlich Willkommen in Krems!
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