
Nach der bitteren Auswärtsniederlage vergangenen Samstag in Ferlach triumphiert der FÖRTHOF UHK KREMS mit 35:23 vor euphorischem Publikum.
06. Mai 2026 | Jil Pastner
Die ersten Minuten dieser hitzigen Partie verliefen turbulent. Nach zwei schnellen Treffern der Gäste aus Kärnten (0:2, 2. Spielminute) parierte Luki Domevscek stark und ermöglichte seinen Teamkollegen rasch den Ausgleich. Thies Bergemann und Luca Münzinger trafen in Folge zum 2:2 (5. Spielminute).
Doch wirklich Kontrolle bekam zunächst keine der beiden Mannschaften in die Partie. Auf beiden Seiten häuften sich technische Fehler und hektische Aktionen, wodurch kaum Spielfluss entstand. Nach einem vergebenen Siebenmeter brachte Thies Bergemann die Wachauer dennoch erstmals in Führung. Marian Teubert verwandelte wichtige Würfe, Benni Rudischer traf per Gegenstoß zum 8:7, ehe Bergemann per Siebenmeter auf 9:7 stellte (19. Spielminute).
Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Ferlacher gelang es den Kremsern zunehmend, sich abzusetzen. Tobi Auß und Paul Hofmann erhöhten, ehe die Wachauer ihre Führung bis zur Pause auf 15:11 ausbauten.
Auch die zweite Halbzeit begann etwas hektisch, doch Thies Bergemann verwertete früh einen Siebenmeter, bevor Tobi Auß erstmals auf sechs Tore erhöhte (17:11, 32. Spielminute). Wieder war es Luki Domevscek, der mit wichtigen Paraden glänzte und schnelle Gegenstöße einleitete. Fabian Hellerschmid traf zum 22:16 (39. Spielminute), während die Kremser Deckung nun immer kompakter agierte.
Nach weiteren Treffern von Bergemann und Kapitän Kenan Hasecic zog der UHK erstmals auf +7 davon. Laurenz Kastenhuber vollendete eine 3:0-Serie zum 26:18 und zwang die Gäste zum Timeout (47. Spielminute). Spätestens jetzt hatten die Wachauer die Partie endgültig im Griff. Domen Knez sorgte mit einem sehenswerten Kreuzecktreffer für das 27:18 (52. Spielminute), ehe die Youngsters des UHK den Vorsprung weiter ausbauten.
Pezi Hofmann traf zum +10, Marc Gaydusek netzte im Doppelpack ein und Matthias Höllerer überzeugte ebenfalls im Tor. Max Stradinger stellte schließlich auf +12, ehe die Kremser Eigenbauspieler den souveränen 35:23-Erfolg sicher über die Zeit brachten.