Krems unterliegt in Tirol

Der FÖRTHOF UHK Krems musste sich am Samstagabend auswärts bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol knapp mit 37:35 geschlagen geben.

07. März 2026 | Jil Pastner

In einer intensiven und torreichen Partie blieben die Wachauer lange auf Augenhöhe, musste sich am Ende aber den effizienteren Gastgebern geschlagen geben.

Die Ausgangslage für die Kremser war alles andere als ideal. Krems musste in Schwaz gleich auf mehrere wichtige Spieler verzichten: Paul Hofmann, Luca Munzinger, Kenan Hasecic und Robin Granlund standen nicht zur Verfügung. Trotz dieser personellen Ausfälle präsentierte sich die Mannschaft kämpferisch und hielt die Begegnung über weite Strecken offen.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel mit viel Tempo auf beiden Seiten. Tirol versuchte immer wieder über schnelle Gegenstöße zu einfachen Treffern zu kommen, während Krems im Positionsangriff Lösungen fand und sich immer wieder herankämpfte. Die Gastgeber konnten sich dennoch leichte Vorteile erspielen und gingen mit einer 20:18-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Krems ließ sich trotz Rückstand nicht abschütteln und blieb dank einer starken Offensive stets in Schlagdistanz. Vor allem Thies Bergemann übernahm viel Verantwortung im Angriff und war mit elf Treffern der erfolgreichste Werfer der Niederösterreicher. Unterstützung bekam er unter anderem von Marian Teubert, der ebenfalls wichtige Tore beisteuerte. Auch Domen Knez erzielte wichtige Treffer während Youngster Peter Hofmann den Ausfall seines Bruders bestmöglich kompensierte und zwei wichtige Tore beisteuerte.

In der Schlussphase entwickelte sich eine offene Partie, in der Krems mehrfach die Chance hatte, den Rückstand weiter zu verkürzen. Tirol fand jedoch in den entscheidenden Momenten immer wieder Lösungen im Angriff und brachte den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit.

Am Ende musste sich der FÖRTHOF UHK Krems trotz einer engagierten Leistung mit 35:37 geschlagen geben. Angesichts der personellen Situation zeigte die Mannschaft jedoch Moral und blieb bis zur letzten Minute im Spiel.