Krems muss sich gegen Hard geschlagen geben

Nach einem furiosen Start in die Partie muss sich der FÖRTHOF UHK KREMS im ersten Heimspiel der Saison in der MEHRLEBEN HLA MEISTERLIGA powered by Finanzfuchsgruppe dem ALPLA HC HARD geschlagen geben.

26. September 2026 | Jil Pastner

Der UHK erwischte einen regelrechten Glanzstart in die Partie. Lukas Domevscek war von Beginn an ein sicherer Rückhalt im Tor der Wachauer. Luca Munzinger eröffnete das sehnsüchtig erwartete erste Heimspiel der Saison mit dem ersten Treffer, dicht gefolgt von Neuzugang Maxim Schalles, dessen erstes Heimtor von den Kremser Fans mit tosendem Applaus gefeiert wurde.

Auch Domevscek machte dort weiter, wo er begonnen hatte, und entschärfte in den ersten Minuten nahezu jeden Versuch der Harder. Nach nur vier gespielten Minuten stand damit eine 4:0-Führung für die Wachauer auf der Anzeigetafel. Erst in der fünften Minute gelang Nico Sager der erste Treffer für die Vorarlberger zum 4:1. Nach einem souveränen Treffer von Fabian Hellerschmid zum 5:2 kamen jedoch auch die Roten Teufel zunehmend in Fahrt.

Der anfängliche Höhenflug der Kremser wurde nun immer wieder durch technische Fehler und unpräzise Abschlüsse gebremst. Hard nutzte diese Phase, stellte zunächst auf 6:6 und ging wenig später erstmals mit 6:7 in Führung (15. Spielminute). Von da an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Krems hielt dagegen, konnte die Vorarlberger aber nicht abschütteln. Hard glich immer wieder aus und stellte schließlich erneut auf 11:12 (25. Spielminute). Gleichzeitig häuften sich aufseiten der Wachauer die technischen Fehler. Mit einem Spielstand von 12:15 ging es in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte eröffnete Hard den Torreigen, ehe Neuzugang Jonas Elverhøy mit einem sehenswerten Treffer aus dem Rückraum auf 13:16 verkürzte (32. Spielminute). Marian Teubert brachte die Wachauer nach einer spektakulären Körpertäuschung auf zwei Tore heran, doch die Harder hatten prompt die passende Antwort parat (14:17, 34. Spielminute).

Auch der Vorarlberger Keeper fand nun immer besser in die Partie und entschärfte einige Kremser Abschlüsse. Gleichzeitig gelang es dem UHK nicht mehr, an die starke Deckungsleistung aus der Anfangsphase anzuknüpfen. Eine Konstante blieb jedoch: Lukas Domevscek. Der Kremser Schlussmann parierte unter anderem einen Siebenmeter und verhinderte mit weiteren starken Aktionen, dass sich Hard frühzeitig entscheidend absetzen konnte (19:22, 44. Spielminute).

Dennoch taten sich die Wachauer zunehmend schwer, wieder richtig ins Spiel zu finden. Erschwerend kam hinzu, dass Paul Hofmann die Platte verletzungsbedingt vorzeitig verlassen musste. Krems kämpfte weiter, schaffte es jedoch nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

Fünf Minuten vor Schluss betrug der Rückstand vier Tore. Die Hoffnung auf eine späte Wende keimte noch einmal kurz auf, doch für den Turnaround war es zu spät. Sinan Alkic traf zum 26:31 (57. Spielminute), die folgenden Kremser Angriffsversuche blieben jedoch ohne Erfolg. Luca Munzinger betrieb mit dem letzten Treffer der Partie noch Ergebniskosmetik und stellte den Endstand von 27:32 her.