
Der FÖRTHOF UHK KREMS feiert fulminanten Heimsieg.
28. Februar 2026 | Jil Pastner
Die Partie begann souverän zugunsten der Wachauer. Marian Teubert eröffnete den Torreigen mit einem stabilen Treffer aus dem Rückraum, kurz darauf erhöhte Luca Munzinger auf 2:0 (2. Minute). Ein überragender Lukas Domevscek im Tor lieferte den entscheidenden Faktor für diesen Glanzstart und setzte früh ein klares Zeichen.
Nachdem die Ferlacher erstmals anschreiben konnten, legte Youngster Max Stradinger prompt nach und stellte auf 3:1 (3. Minute). Von da an ging es Schlag auf Schlag. Krems stellte eine kompakte, aggressive Abwehr, profitierte von einem starken Domevscek im Kasten und glänzte zugleich im Angriff. Mit einer beeindruckenden 5:0-Serie setzten sich die Wachauer durch Treffer von Marian Teubert, Thies Bergemann und Max Stradinger deutlich ab.
Die Gäste reagierten mit einem dringend benötigten Time-out, fanden jedoch keinen nachhaltigen Zugriff. Ibish Thaqi setzte nun vermehrt auf seine jungen Schützlinge rund um Paul Hofmann, Fabian Hellerschmid und Marc Gaydusek. Auch Sinan Alkic überzeugte defensiv, sicherte einen wichtigen Ballgewinn und leitete das 11:5 ein, das erneut durch Marian Teubert vollendet wurde.
Ferlach fand weiterhin keinen Rhythmus, weder in der Abwehr noch im Angriff. Nach einem verwandelten Siebenmeter von Fabian Hellerschmid traf Mario Lippitsch souverän, bevor erneut Teubert nachlegte und in der 24. Minute eine komfortable Sieben-Tore-Führung herstellte. Diese Dominanz hielten die Kremser bis zur Pause. Mit einem 17:10 – der letzte Treffer vor der Halbzeit erneut durch Teubert – ging der amtierende Meister in die Kabine.
Nach Wiederanpfiff eröffnete der Kärntner Tabellenführer die zweite Hälfte. Die Euphorie der Gäste hielt jedoch nur kurz. Luca Munzinger stellte im direkten Gegenzug den alten Abstand wieder her, bevor Paul Hofmann erstmals eine Acht-Tore-Führung fixierte (19:11, 33. Minute).
Zwar stabilisierte sich die Defensive der Ferlacher phasenweise, doch ein entscheidender Zugriff gelang weiterhin nicht. Domevscek parierte im Kremser Tor weiter stark und setzte mit einem präzisen Assist Thies Bergemann in Szene, der den Gegenstoß zum 23:15 verwandelte (38. Minute).
Im weiteren Verlauf kam auch Matthias Höllerer zu seinem Einsatz im Tor. Gleich bei seinem ersten Angriff zeigte er einen wichtigen Save und gab seiner Mannschaft zusätzlichen Rückhalt.
Kurzzeitig gerieten die Wachauer ins Straucheln. Zu hektische Abschlüsse ermöglichten den Gästen eine 3:0-Serie (28:21, 50. Minute). Aufgrund des komfortablen Vorsprungs blieb die Situation jedoch kontrollierbar. Dennoch reagierte Coach Thaqi mit einem Time-out, um sein Team neu zu ordnen.
Die Maßnahme zeigte Wirkung: Benni Rudischer traf unmittelbar danach, ehe Marc Gaydusek in der 55. Minute auf 30:22 stellte. Das Kremser Publikum honorierte die Leistung mit Standing Ovations. Der Tabellenführer war bezwungen – und Man of the Match Marian Teubert setzte mit einem sehenswerten Hüftwurf zum 33:23 den Schlusspunkt unter eine dominante Vorstellung.